Gottesdienst am Sonntag Kantate

Coburg, 10. Mai 2020

Gottesdienst am Sonntag Kantate

Liebe Gemeinde, liebe Nachbarn im Viertel,

Kantate! Singt! Der Name des Sonntags ist Programm. Normalerweise gestalten Chöre und Solisten an diesem Sonntag mit besonderer Liebe aus. Wie gern hätte ich diesen Sonntag mit Ihnen, mit Euch Gottesdienst gefeiert mit ganz viel Musik und Gesang. In meinem Kopf hatte ich schon eine Liste mit Liedern, die ich unbedingt mal wieder singen wollte: „Wie lieblich ist der Maien“ und „Die beste Zeit im Jahr ist mein“ standen bei mir ganz oben auf.

Was sind wohl die Lieder, nach denen sich Ihre Seele sehnt? Schreiben Sie sie mir, dann werde ich sie – ab dem Himmelfahrtstag in die Gottesdienste einplanen. Nicht alle auf einmal und mit nur wenigen Strophen, - „reduzierter Gemeindegesang“ nennt sich das in den amtlichen Bestimmungen, aber: Wir dürfen singen, ein wenig zumindest.    

Ich wünsche uns allen einen gesegneten Gottesdienst. 

Gott behüte Sie und Ihre Lieben. Bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße,

Detlev Juranek

 

Kerze anzünden

Stille

 

Votum

Gott,                                       

ich bin hier (wir sind hier . allein

und doch durch deinen Geist alle miteinander verbunden
So feiere ich, so feiern wir

räumlich getrennt und doch vereint
in deinem Namen Gottesdienst

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes

 

Psalm zum Lob des Schöpfers

 

Hörst du das Lachen und Brabbeln,

das Schnattern und Tschilpen?

Hörst du das lustige Gebrumm und Gebell,

das muntere Plätschern vom Schlag der Flossen?

 

Ach, Gott, hörst du das Lachen?

Und jeder Ton buchstabiert

deinen Namen in den Himmel,

dein Name – ein Lied der Lebenslust.

 

Was ist all die Miesmacherei,

was ist das ganze Genörgel

gegen den Schrei eines Neugeborenen

und das fröhliche Hüpfen eines kleinen Kindes?

 

Mit großen Augen betrachte ich den Mond,

ich bestaune das Funkeln der Sterne in klarer Nacht.

Aber viel schöner noch sind die Augen,

die mich freundlich ansehen,

das Gesicht, das lächelt –

da vergesse ich alles um mich herum.

 

Ach, Gott, siehst du das Funkeln?

Und jedes kleine Licht buchstabiert

deinen Namen in die Nacht,

dein Name – ein Lichtermeer der Lebenslust.

 

Wie viel Herrlichkeit hast du uns anvertraut,

und wie viel Schönheit vor unseren Augen ausgebreitet:

Die ungezählten Tiere, große und winzig kleine –

wir kommen aus dem Staunen nicht heraus!

 

Ach, Gott, siehst du all die Fülle?

Und jedes kleine Teil buchstabiert

deinen Namen in diese Welt,

dein Name – ein Getümmel der Lebenslust.

 

Die Vögel, wie sie durch die Luft gleiten,

die Fische, zart schimmernd, oder groß und schnell,

und was sonst noch wimmelt im Meer.

 

Und dann die Menschen:

Du hast ihnen Verstand gegeben,

um deine Welt zu begreifen,

und Sinne, um all die Pracht zu erspüren.

Du hast ihnen Gefühle gegeben,

und die wunderbare Fähigkeit,

deine Liebe in all dem wahrzunehmen.

 

Ach, Gott, siehst du all die Menschen?

Und jedes kleine Menschenkind buchstabiert

deinen Namen in diese Welt,

 dein Name – ein Übermaß an Liebe.

Nach Psalm 8

Gebet

 

- Stille -

Neue und alte Lieder wollen wir dir singen, o Gott,
denn unser Glaube lebt in diesen Liedern,
die wir dir singen, als deine Gemeinde.

Doch noch müssen wir leben in liedloser Zeit,
verschlossen die Münder, stumm die Instrumente,
hier bei uns und an vielen Orten dieser Erde.

Aber in unseren Gebeten können wir dir sagen,
gemeinsam vor dich treten, das vor dich bringen,
was uns bewegt:

So bitten wir für all die Menschen, die krank sind
oder im Sterben liegen. Und für die Menschen,
die anderen dienen in Therapie und Pflege.

So bitten wir für all die Menschen, die sich sorgen
um die Seelen der Einsamen, die Verbindungen suchen
und Nähe schaffen, wo Trennung herrscht.

So bitten wir für all die Menschen, die in Sorge sind
um ihren Lebensunterhalt. Und für die Menschen,
die Verantwortung übernehmen für das politische und wirtschaftliche Leben.

Wir sehnen uns zurück nach einem Leben mit frohen Liedern,
offenen Gesichtern und herzlichen Begegnungen,
so bitten wir dich: Komm uns entgegen, du unser Gott! Amen.

-      Stille-

 

Predigt 2. Chrinik 5, 2-5 und 12-14

Da versammelte Salomo alle Ältesten Israels, alle Häupter der Stämme und die Fürsten der Sippen Israels in Jerusalem,

damit sie die Lade des Bundes des HERRN hinaufbrächten aus der Stadt Davids, das ist Zion.

 

Und es versammelten sich beim König alle Männer Israels zum Fest, das im siebenten Monat ist.

Und es kamen alle Ältesten Israels,

und die Leviten hoben die Lade auf

und brachten sie hinauf samt der Stiftshütte und allem heiligen Gerät, das in der Stiftshütte war;

es brachten sie hinauf die Priester und Leviten.

 

Und alle Leviten, die Sänger waren,

nämlich Asaf, Heman und Jedutun und ihre Söhne und Brüder,

angetan mit feiner Leinwand,

standen östlich vom Altar mit Zimbeln, Psaltern und Harfen

und bei ihnen hundertzwanzig Priester,

die mit Trompeten bliesen.

 

Und es war, als wäre es einer,

der trompetete und sänge,

als hörte man eine Stimme loben und danken dem HERRN.

 

Und als sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob

und man den HERRN lobte:

»Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig«,

da wurde das Haus erfüllt mit einer Wolke,

als das Haus des HERRN,

sodass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke;

denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus Gottes.

Was für ein Fest, von dem wir da lesen und hören. Gottes Tempel in Jerusalem wird eingeweiht.                         

Gottes Wohnung auf dieser Erde feiert housewarming party.

Ein großer wunderschöner Festgottesdienst mit allem, wirklich allem was das Herz begehrt.                                         

Psalter, Harfen, ein riesiger Trompetenchor.                         

Die Fanfare höre ich noch jetzt,                                            

wenn ich meiner Fantasie ein wenig Lauf lasse.

Wie gerne würde ich da mitmachen, mitsingen und feiern.                                                                                             

Ein rauschendes Fest mit vielen vielen Menschen,                 

die ausgelassen und fröhlich sind.

Die Perspektive bei uns sieht aktuell anders aus.            

Ja, theoretisch können wir wieder in unsere Kirchen. Aber ein Haken ist da schon noch.                                            

Aus nachvollziehbaren hygienischen Gründen ist diese Wiederkehr eingeschränkt.                                          

Einlasskontrolle und Zulassungsbeschränkung.                     

Mit Mundschutz.                                                                           

Bloß nicht zu viel singen, da steigt das Infektionsrisiko. Jeder, der in die Kirche kommen kann,                                                   

braucht einen Sicherheitsabstand von zwei Metern rundherum.                                                                                       

Kein Festgottesdienst,                                                                       

der meinetwegen sogar endlos dauern kann,                             

nach einer Stunde muss spätestens Schluss sein.      

Von festlicher Stimmung in den Kirchen erst einmal keine Spur.                                                                                

 Mehr ein tastendes Suchen danach,                                             

 wie man ein kleines Bisschen Gemeinschaft herstellen könnte.

Mir geht das sehr nahe.                                                                 

Ich liebe festliche Gottesdienste,                                                  

in denen man nicht nur über Gott redet,                                

sondern ihn mit Haut und Haaren,                                                   

mit dem ganzen Wesen und der ganzen Seele erleben kann,                                                                                           

seine Anwesenheit spürt,                                                        

seiner Liebe begegnet,                                                            

 seinen Segen mitnehmen kann                                                         

und beseelt in die neue Woche aufbrechen kann.

Bis wir einen solchen Gottesdienst in unseren Kirchen feiern können,                                                                        

vergeht sicher noch etwas Zeit                                                

und wir müssen sehr geduldig sein.

Ist also dieser Predigttext heute eher eine Qual,                       

weil er uns etwas vor Augen stellt,                                              

was wir uns sehnlich wünschen,                                                

das aber noch in weiter Ferne ist?

Nichts läge mir ferner,                                                       

als uns so etwas anzutun.

Trotzdem weckt die Beschreibung des Festgottesdienstes zur Einweihung des Tempels Sehnsüchte nach einer fröhlichen Gemeinschaft,           

und auch nach der Gemeinschaft und Nähe zu Gott, ganz unmittelbar.

Wo erfahren wir Gottes Nähe,                                              

wo erfüllt uns Gottes Herrlichkeit?                                                                              

Wenn wir am Ende der Erzählung genau hinhören und lesen, merken wir:                                                                         

Gott lässt sich auch in seinem Haus nicht in einen bestimmten Bereich sperren,                                                           

Gott erfüllt wie eine Wolke das ganze Haus, die ganze Umgebung,                                                                             

nicht nur die Bundeslade und das Allerheiligste.

Vor der Tempelweihe war Gottes Haus ein Zelt,                    

die so genannte Stiftshütte.                                                            

Und noch viel früher ist er immer dort unterwegs gewesen,                                                                                        

wo seine Menschen ihn gebraucht haben                                        

und ist mit ihnen gezogen.

Und so gibt es viele Orte seiner Anwesenheit.                             

Den Horeb, den Sinai, den Zion.                                                   

 Bet-El, das „Haus Gottes“,                                                  

die Stätte, an der Jakob von ihm geträumt hat.                   

Und so viele andere mehr.                                                            

Gott ist nicht an einen Ort gebunden.

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“                                            

- so hat es Jesus Christus seinen Jüngern und uns versprochen                                                                                    

und da können wir ihn suchen.

In einem nicht in der Bibel mitüberlieferten Evangelium, dem Thomasevangelium,                                                              

lässt der Autor Jesus sagen:                                                    

 „Spaltet ein Holz, ich bin da.                                                         

Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.“

Auch außerhalb unserer Gebäude können wir Gott finden.                                                                                           

Dort, wo wir im Namen Gottes unterwegs sind.                            

Wenn wir uns beispielsweise abends Zeit nehmen und zum Klang der Glocke beten,                                                      

oder später im Schein der Kerze,                                         

 dann leben wir eine Gemeinschaft,                                            

die uns unsichtbar umgibt, wie die Wolke,                                  

von der unser Predigttext spricht.

Auch in unserem Alltag,                                                           

dem völlig normalen Alltag, gibt es Momente,                                 

in denen wir uns Gott verbunden fühlen können.                        

Mir geht das immer so,                                                                   

wenn ich einen Regenbogen sehe.                                        

Regenbogen sind nicht von ungefähr ein uraltes Zeichen für Gottes Bund mit uns Menschen.

Oder als der Kirschbaum vor unserem Gemeindezentrum im herrlichsten Rosa geblüht hat                                              

 und mir der wunderbare Liedverse von Shalom Ben-Chorin nicht aus dem Ohr gegangen ist:                                              

„Freunde, dass der Mandezweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig,                                             

dass die Liebe bleibt.                          

Dass das Leben nicht verging,                                                       

so viel Blut auch schreit,                                                              

achtet dieses nicht gering,                                                            

in der trübsten Zeit.                                                                                       

Tausende zerstampft der Krieg,                                               

eine Welt vergeht,                                                                     

doch des Lebens Blütensieg                                                                 

 leicht im Winde weht.                    

Freunde, dass der Mandelzweig                                                 

sich in Blüten wiegt,                                                                  

bleibe uns ein Fingerzeig,                                                              

 wie das Leben siegt.                

Darin spüre ich Gottes Dienst an mir,                                             

 der mich mit seinem Geist begleitet und bewahrt.                         

Der mich,                                                                                

wenn es auch nur für einen kurzen Moment ist,                           

 aus allen trüben Gedanken reißt.                                     

Dann spüre ich für einen kurzen Augenblick Gottes Herrlichkeit wie die Festgemeinde im Tempel.

Ich kann seine Herrlichkeit auch dann spüren,                   

wenn ich selbst etwas in seinem Namen tue.                      

Neulich als eine Whatsapp kam:                                              

„Das Geld ist um 20.30 Uhr bei Hulda angekommen“    

Da hab ich die Herrlichkeit Gottes gespürt,                            

eine Wolke,                                                                       

die sich wie ein Bogen von Coburg ins syrische Aleppo gespannt hat,                                                                   

und der Familie mit dem Nötigsten geholfen wird.              

Oder wenn eine Frau,                                                           

die im Kirchenasyl bei uns zu Gast war,                                 

von ihrem allerersten Gehalt der Gemeinde eine Spende macht – aus Dankbarkeit für die Unterstützung,                      

die sie hier erfahren hat,                                                        

dann leuchtet etwas auf von Gottes Herrlichkeit                                                                                                   

Wenn ich versuche,                                                                       

unter erschwerten Bedingungen für Menschen da zu sein und ihnen zu helfen.

Bei vielen Gesprächen am Telefon höre ich immer wieder: „Meine Kinder sind für mich da und helfen mir.“       

Aber ganz oft auch:                                                          

„Nachbarn, mit denen ich vorher wenig zu tun hatte,        

kaufen für mich ein – ganz selbstverständlich.“                    

Und ganz nebenbei spüren wir Gottes Anwesenheit bei uns,                                                                                       

der uns umgibt mit seiner Barmherzigkeit und Güte. Damals, heute und immer. Amen.

 

Fürbitt-Gebet

Danke, barmherziger Gott

für die vielen kleinen Dinge,                                                        

die nun allmählich wieder möglich werden.                             

Lange ausgefallene Besuche bei den Eltern und Kindern, Gemeinschaft.

Ich möchte nicht vergessen, wie kostbar das ist - und wie wenig selbstverständlich.

Ich möchte auch die nicht vergessen,                                     

die nicht mehr bei uns sind,                                                

jetzt, da das Leben wieder in Schwung kommt.                            

und die, die noch immer warten müssen,                               

deren Leben noch weit entfernt ist von Unbeschwertheit. schütze uns, Gott, vor der Vergesslichkeit.

Barmherziger Gott,

wie groß ist die Versuchung,                                                     

jetzt einfach zum "Früher" zurückzukehren,                             

denken zu wollen, wir seien "über'n Berg",                                      

das Schlimmste dieser Krise läge bereits hinter uns, - das "Schlimmste",                                                                    

das von vielen von uns doch nur ein bisschen Verzicht gefordert hat.

Wie groß ist die Versuchung, zu vergessen,                             

 für wie viele Menschen in aller Welt das Virus großes Leid gebracht hat                                                                      

 und Tränen, die noch lange nicht gestillt sind.                  

Wie leicht zu übersehen,                                                                 

wie viele Männer, Frauen und Kinder durch so unterschiedliche, oft menschgemachte Umstände weiter leiden, hungern, verfolgt werden, unter unwürdigen Umständen sterben.

Wie groß ist die Versuchung, Pflegende und VerkäuferInnen, PaketbotInnen und BusfahrerInnen wieder aus dem Blick zu verlieren,                                   

die Dankbarkeit nicht mehr auf den Lippen zu tragen            

und sie auch nicht mehr dauerhaft zu fühlen,                                      

 diese Dankbarkeit für das tägliche Brot,                                        

angesichts voller Regale in den Supermärkten,                         

 in denen höchstens noch die Hefe fehlt.

Wie groß ist die Versuchung,                                                            

 dem Leichtsinn nachzugeben angesichts des Sommerwetters und sich auf der Stadtparkwiese zum Grillen zu treffen,                                                                                      

ohne den gebotenen Abstand zu halten,                                      

wie groß die Versuchung, einfach zum "Früher" zurückzukehren,                                                                         

lediglich gemahnt durch eine Maske beim Einkauf oder im Bus.

Wie groß ist die Versuchung, zu vergessen,                          

dass uns alle Schuld trifft für Klimawandel und Hunger, für Ungerechtigkeit und auch für diese Krise,                              

uns, die wir maßlos produzieren und konsumieren,                 

die wir achtlos wegwerfen,                                                                

 die wir unsere Erde benutzen und verschmutzen                        

und ohne nachzudenken einer Mobilität frönen,                                 

 als gäbe es kein Morgen,                                                                     

 uns, die wir reisen,                                                                                              

als gälte es, Städte und Länder abzuhaken für ein paar Euro pro Flug oder Innenkabine,                                                            

als sei nicht in Wirklichkeit doch Begegnung mit der Natur, mit Kulturen, mit Menschen und in all dem mit dir das Ziel.

Wie groß ist doch aber auch die Chance,                                      

die du uns in dieser Situation schenkst.                                        

Die Chance, kreativ zu bleiben,                                                    

 um Kontakte neu zu gestalten, aufrechtzuerhalten und zu pflegen,                                                                                             

die Chance, ganz neu über das, was im Leben wichtig sein könnte, nachzudenken,                                                                                     

unseren Glauben noch einmal neu zu hinterfragen               

und in Wort und Tat umzusetzen,                                  

Gemeinschaft zu suchen und zu erleben,                                   

die Kraft des Gebetes neu zu erleben                                           

und die Dankbarkeit für deine Gaben ganz bewusst wahrzunehmen.

Die Chance, zu begreifen,                                                            

dass auch Verzicht ein Gewinn sein kann,                                     

wenn er Dinge klärt, wenn er Ressourcen schont oder Freiräume öffnet für uns alle.                                                                                                       

Die Chance, noch einmal ganz neu auf dich zu blicken, auf deine Liebe und auf die Hoffnung,                                            

die du uns in Jesus schenkst.                                              

Schenk du uns,                                                                         

dass wir der Versuchung widerstehen können,            

 führe du uns "in der Versuchung"                                               

und erlöse uns von dem Bösen.                                                     

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Vaterunser

Vater unser im Himmel                                                       

geheiligt werde dein Name.                                                         

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.

 

Ein Segen aus Irland

 

Mögen die Regentropfen sanft auf dein Haupt fallen.
Möge der weiche Wind deinen Geist beleben.
Möge der sanfte Sonnenschein dein Herz erleuchten.
Mögen die Lasten des Tages leicht auf dir liegen.
Und möge unser Gott dich hüllen in den Mantel seiner Liebe. Amen

 

Stille

 

Kerze auspusten