16. Sonntag nach Trinitatis (2. Timotheus 1,7-10)

16. Sonntag nach Trinitatis (2. Timotheus 1,7-10)

Musik

Votum

P         Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

G         Amen.

P         Der Herr sei mit Euch

G         und mit deinem Geist

 

Begrüßung

 

Ich begrüße Sie herzlich zu diesem Gottesdienst am 16. Sonntag nach Trinitatis.

 

Die Lesungen des heutigen Sonntags stehen unter dem Leitmotiv: „Der große Trost“

 

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen

und das Leben

und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht

durch das Evangelium

2. Timotheus 1, 10

 

Jesus Christus hat den Tod und alle Dunkelheit besiegt. Wir brauchen uns nicht mehr zu fürchten.

Gott errettet aus aller Angst und Not.

Diese trostreiche Botschaft gibt Kraft für den Alltag.

Lied EG 503, 1+6-8+13 Geh aus mein Herz

 

Confiteor

 

In der Unruhe unseres Herzens finden wir Ruhe bei Gott

In unserer Schuld, schenkt Gott uns Vergebung

In unserer Verzagtheit neue Kraft

Im Unfrieden der Welt schenkt er uns Frieden

In der Stille vertrauen wir Gott an,

was wir von dieser Woche mit in den Gottesdienst bringen.

 - Stille -

 

Wir bitten: Gott erbarme dich

G      Der allmächtige Gott erbarme sich unser,

er vergebe uns unsere Sünde

         und führe uns zum ewigen Leben.

 

Kyrie eleison (EG 178.9)

 

Gott hat sich unser erbarmt.

Er hat uns in der Taufe in seinen Bund aufgenommen.

Seine Liebe steht über unserem Leben,

in Jesus Christus sind wir damit beschenkt.

Im Glauben an ihn kann unser Leben etwas widerspiegeln von Gottes Liebe und Treue.

Wer darauf vertraut, der wird selig werden.

Das verleihe Gott uns allen.

 

L:      (Darum:) Lobe den Herren meine Seele,

         und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

G:     Der dir alle deine Sünde vergibt,

         und heilet alle deine Gebrechen,

der dein Leben vom Verderben erlöst,

der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit

 

Gloria
 
L:      Ehre sei Gott in der Höhe

G:     und Friede auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

 

Lied KAA KAA 010, 1+2+4 Lobe den Herrn meine Seele

 

Tagesgebet

 

Barmherziger Gott,

du bist der Trost der Traurigen                                                     und die Kraft der Schwachen:

 

Befreie uns, wo wir gefangen sind!

Rette uns, wo wir in Not sind.

Öffne uns Türen zum Leben.

Begleite uns heraus aus aller Dunkelheit.

Tröste uns                                                                                         und lass uns spüren,

dass wir geborgen sind in deiner Hand,

der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist

lebst und wirkst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Lesung

Glaubensbekenntnis

 

Lied EG 369, 1-3+7 Wer nur den lieben Gott lässt walten

 

Predigt 2 Timotheus 1,7-10

 

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner,

der ich sein Gefangener bin,

sondern leide mit für das Evangelium in der Kraft Gottes.

 

Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf,

nicht nach unsern Werken,

sondern nach seinem Ratschluss

und nach der Gnade,

die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt,

jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus,                                                 der dem Tode die Macht genommen                                             und das Leben                                                                           und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.

Lieber Paulus!

 

Hier schreibt Detlev Juranek.

Ich bin seit gut fünfzehn Jahren Pfarrer in der Kirchengemeinde Katharina von Bora in Coburg.

 

Ich habe gerade deinen zweiten Brief an Timotheus gelesen.

Timotheus hat diesen Brief an viele christliche Gemeinden weitergereicht,

und nun steht er in der Bibel

und in den Gottesdiensten wird er vorgelesen

und darüber gepredigt.

 

Ich schreibe Dir,

weil ich in dieser Woche große Schwierigkeiten bei der Predigtvorbereitung hatte.

In Deinen Briefen benutzt du oft so große Worte,

die mich immer etwas sprachlos machen.

Wahrscheinlich hast du selbst ja gar nicht daran gedacht,

dass deine Briefe irgendwann in der Bibel landen

und dann Pfarrerinnen und Pfarrer in der ganzen Christenheit darüber predigen sollen.

 

In Deinem Brief an Timotheus stellst du dich zuerst vor, so wie das damals üblich war zu deiner Zeit.

Du schreibst

„Paulus der Apostel Jesu Christi,

an Timotheus, seinen geliebten Sohn;

Gottes Segen und viel Freude für dich.“

Absender und Adressat.

Und gleichzeitig ein Gruß an Empfänger des Briefes.

 

So wie wir heute schreiben würden:

„Lieber Paulus,

ich hoffe dass es dir gut geht;

mir geht es prima.

Was machst du gerade?“

Und so weiter...

 

Obwohl wir ja heute sowieso eher Emails schreiben, oder Whats-up-Nachrichten.

Du wärst begeistert,

was in diesen Tagen alles möglich ist!

 

Und nach dem Gruß geht es in Deinem Brief schon los mit den großen Worten:

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (…) Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen

und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.“

 

BÄMM!

Mitten hinein in harmlosen Smalltalk schreibst du auf einmal so ein steiles Glaubensbekenntnis.

Plötzlich und unerwartet geht’s zur Sache.

 

Und wir armen Theologinnen und Theologen sollen 2000 Jahre später den Gemeindegliedern erklären,

was du vielleicht gemeint haben könntest.

 

Dabei habe ich jetzt selbst so viele Fragen

und verstehe so manches nicht.

Du schreibst z.B. Jesus hat dem Tod die Macht genommen.

 

Was bedeutet das?

Ja, er ist auferstanden.

Über ihn hat der Tod keine Macht;

aber was ist mit uns?

Ist der Tod nicht immer noch machtvoll am Werk in unserer Welt?

 

Die meisten Leute heute denken über den Tod gar nicht viel nach.

Wir verdrängen das Sterben

und den Tod und tun so,

als ob es uns nicht betrifft.

 

Der Tod findet im Fernsehen statt

In den Pflegeheimen und in den Krankenhäusern,

aber nicht in unserem Alltag.

 

Trotzdem haben viele Menschen Angst vor dem Sterben und möchten sich gerade darum mit dem Gedanken daran überhaupt nicht beschäftigen:

„Darüber wurde bei uns nicht gesprochen“,

höre ich oft in Trauergesprächen.

 

Und andere Leute denken:

„Ach, es ist ja noch lange hin,

ich bin doch noch so jung.

Ich kann mich irgendwann später damit befassen.“

Dass gerade junge Leute die Bedrohung durch Corona leicht nehmen und kräftig feiern,

liegt vielleicht auch daran.

 

Viele Menschen leben heute so,

als würden sie ewig leben.

Andere denken,

dass der Tod etwas ganz Normales ist

und darum eigentlich gar nicht schlimm.

Jedes Leben geht irgendwann zu Ende.

Wir werden alt,

wir werden krank,

wir sterben.

Das ist der Lauf der Welt.

Letztlich müssen wir uns damit abfinden,

irgendwie.

 

Tod und Trauer sind Teil unseres Lebens.

Und auch der Glaube an Jesus Christus,

den Auferstandenen,

ändert daran nichts,

sagen sie.

Auch Christen müssen sterben

und aus dieser Welt gehen.

 

Ich glaube fest:

Unser Glaube hilft uns,

weil wir weniger Angst vor unserem Ende haben.

Sicher: Die Angst vor Krankheit, Schmerzen und langem Leiden bleiben. 

Aber für Christinnen und Christen ist der Tod nicht das Letzte, sondern der Beginn des neuen Lebens bei Gott.

 

Das ist sogar einmal wissenschaftlich erforscht worden: Gläubige Menschen haben im Durchschnitt weniger Stress

und sind glücklicher,

selbst wenn es um das Sterben geht,

als andere Menschen, die nicht glauben.

 

Weil wir hoffen,

dass der Tod nicht das letzte Wort über uns sprechen wird

und dass Gott uns am Ende das Leben schenken wird. Dass wir ewig Leben werden,

unvergänglich,

auch, wenn wir uns nicht vorstellen können,

was das wirklich bedeutet.

 

Hast du das gemeint, Paulus,

als du gesagt hast,

der Tod hat keine Macht mehr?

 

Dabei erleben doch auch wir,

dass der Tod jeden Tag um uns herum ist.

Wir müssen nur den Fernseher einschalten

und sehen den Tod überall am Werk:

in Kriegsgebieten,

bei Naturkatastrophen,

in fernen Ländern,

wo der Wald brennt oder das Coronavirus wütet.

 

Aber wir müssen gar nicht in die Ferne schauen: Familienangehörige oder Bekannte,

die wir lieben,

sind schwer krank und sterben.

 

Diese Woche hat mich eine Frau gebeten,

für ihre Mutter zu beten:

Sie hat eine Krebs-Diagnose bekommen,

eine Operation ins schon erfolgt,

eine zweite steht an.

Und die bange Frage steht im Raum:

Wird es möglich sein,

alle Tumor Zellen zu entfernen.

 

Andere Familien müssen Abschied nehmen:

Mütter, Väter, Großeltern, Brüder und Schwestern sind tot und werden schmerzlich vermisst.

Und oft kommt der Tod viel zu früh

und schlägt plötzlich und unerwartet zu

und reißt auch junge Menschen mitten aus dem Leben.

 

Da kann ich doch in der Predigt nicht einfach sagen:

der Tod ist besiegt, alles wird gut...

 

Das ist so eine schizophrene Situation;

Einerseits behaupten wir,

als ob es den Tod längst besiegt wäre,

andererseits wissen wir,

dass wir von ihm machtvoll umgeben sind.

 

Dabei hast du selbst, Paulus,

den Tod sehr ernst genommen.

Viel ernster wahrscheinlich als wir.

Du hast geschrieben,

dass Christus deswegen gestorben und auferstanden ist,

damit wir mit ihm sterben und auferstehen können.

 

Gott selber ist also diesen Weg durch den Tod hindurch gegangen,

damit ihm die folgen können,

die an ihn glauben.

Der Tod ist keine Kleinigkeit,

ist nichts zum Lachen.

Gott selbst hat sich hingegeben,

um ihn zu überwinden.

 

Immer wieder schreibst Du, Paulus,

wie Gott und der Tod geradezu gegeneinander kämpfen.

Der Tod ist verschlungen,

das Leben hat gesiegt, schreibst Du.

Christus hat den Tod überwunden,

er hat ihm den Stachel genommen.

 

Der Tod selbst ist gestorben,

und nun lebt der,

der selbst das Leben ist

und gibt das Leben weiter an alle,

die an ihn glauben.

 

Beweisen kann man das nicht,

und man kann auch niemanden mit schönen Worten überreden, das zu glauben.

Es ist ein seltsames Geheimnis,

dass Gott auch den Glauben schenkt.

 

An dieses Geheimnis denken wir in der Kirche immer dann,

wenn jemand getauft wird.

Es ist ein sehr starkes Bild,

wenn jemand mit Wasser getauft wird.

In der Taufe stirbt der eigensinnige und gottlose Mensch und ertrinkt im Wasser der Taufe.

 

Die Taufe ist kein nettes Familienfest,

sondern eine Handlung,

bei der es um Leben und Tod geht.

 

In der Taufe ertrinkt der alte Mensch,

aber wie Christus auferstanden ist am Ostermorgen,

so steigt ein neuer und Gott gefälliger Mensch aus dem Wasser empor.

Und das ist dann doch Grund zu feiern.

 

Wer das glaubt, weiß,

dass der Tod keine Macht mehr über ihn hat.

Aber trotzdem ist er noch machtvoll in der Welt.

Und das bedeutet, glaube ich,

dass sich Christinnen und Christen besonders einsetzen sollen gegen den Tod und seine Macht.

 

In Deinem Brief an Timotheus hast du, Paulus,

darüber viel geschrieben,

welche Aufgabe die christliche Gemeinde in dieser Welt hat.

Man hätte die Christen schon damals „Protestanten“ nennen können,

denn sie sind Protestleute gegen den Tod.

 

Sie finden sich nicht damit ab,

dass überall das Böse regieren will.

Sie leisten mit Kraft, mit Liebe und Besonnenheit Widerstand gegen jede Macht,

die den Tod stärker machen will.

Gottes Geist selbst ist es, der sie dazu treibt.

 

Nicht bequem, selbstsüchtig, unbeweglich und auf das Eigene bedacht soll die Kirche sein.

Christinnen und Christen sollen bereit sein,

aufzustehen für das Leben

und todbringenden Kräften entgegentreten.

Sand im Getriebe dieser Welt sollen sie sein.

Dem Rad in die Speichen fallen, hat Dietrich Bonhoeffer s einmal ausgedrückt.

 

Paulus, Du hast geschrieben,

dass das ohne Schmerzen und Leid nicht gehen wird. Auch dem Timotheus hast Du Mut gemacht, Anfeindungen auszuhalten.

 

Paulus, Du kannst Dir vorstellen,

dass es uns schwer fällt,

so ganz kompromisslos zu leben,

wie Du es Timotheus empfohlen hast.

 

Aber einige unter uns haben sich in der Vergangenheit bewährt;

sie haben sich nicht dem Regime der DDR unterworfen, das Christen und gläubigen Menschen das Leben schwer machen wollte.

 

Einige sind jetzt in dieser Zeit bereit,

immer wieder viele Stunden in den Gemeinden mit zu arbeiten.

 

Wir müssen in Deutschland zur Zeit nicht fürchten,  für das Evangelium ins Gefängnis geworfen zu werden so wie Du.

Das heißt ganz o stimmt das nicht:

Mutter Mechthild aus dem Kloster Kirchschletten steht derzeit unter Anklage,

weil sie viele Asylsuchende im Kloster zu Gast genommen hat.

 

Trotzdem: Hier und heute bleibt uns das meist erspart, aber es gibt Länder auf der Welt,

in denen die Christinnen und Christen verfolgt und sogar getötet werden,

mit unbarmherziger Gewalt,

so wie damals zu Deiner Zeit.

Wir  müssen nur Sara und Masih fragen.

 

Was Du befürchtet hast – es ist eingetroffen:

Heute wird der Name Gottes

und der Glaube an Christus oft missbraucht,

um Menschen politisch in eine bestimmte Richtung zu drängen

und sie zu beeinflussen und zu manipulieren.

 

Selbstsüchtige und geldgierige Menschen, gedankenlose und furchtsame Leute versuchen,   

die Christenheit zu spalten

und Menschen davon abzuhalten,

das zu tun, was dem Glauben entspricht.

Manchmal wird Jesu Botschaft gar zur Fratze des Rassismus verzerrt.

 

Den Mund aufzumachen und vor den Menschen deutlich zu bekennen,

dass man an Gott glaubt

und zu Jesus gehört

– das ist oft nicht einfach

und braucht Überwindung und Mut.

 

Vielleicht ist unsere Zeit in vielen Punkten doch gar nicht so sehr verschieden von den Jahrzehnten,

die Du inmitten der Römer gelebt und gearbeitet hast.

 

Dass man Menschen nicht ertrinken lässt,

dass Hass der Seele schadet,

dass der Nächste uns so wichtig sein soll wie Christus selbst –

das muss sogar in der christlichen Kirche selbst immer wieder neu erkämpft,

immer wieder neu begriffen werden,

eben weil es nicht selbstverständlich ist.

Es ist das Wirken des Geistes!

 

Dies alles hat Christus überwunden,  

der Tod ist verschlungen in den Sieg

und sein Stachel abgebrochen

– o, möchte es doch bald sichtbar werden für alle!

Denn im Glauben haben wir es erkannt:

Christus Jesus hat das Leben ans Licht gebracht. Amen

 

Predigtlied KAA 024, 1-3 Gott hört dein Gebet

 

Abkündigungen

 

 

Lied 170, 1-3 Komm, Herr, segne uns

 

Fürbitten

 

Lasst uns beten:

Barmherziger Gott,

hilf uns, den Geist der Furcht abzulegen, 
und unsere Herzen vor der Angst zu verschließen.
Wir danken dir für das Glück des Glaubens.
Du hast uns den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit gegeben.
Du, Gott, bist die Quelle des Lebens.

Barmherziger Gott,                                                             wir bitten um den Geist der Kraft:
für die Menschen, die am Boden liegen,
die verzweifelt sind,
die trauern und den Tod fürchten,
die Schmerzen haben und sich nach Heilung sehnen.
Du, Gott des Lebens - Höre uns.

Barmherziger Gott,                                                                wir bitten um den Geist der Kraft:
für die Menschen, die Neues beginnen,
die aufbrechen,
die einen langen Weg vor sich haben.
Du, Gott des Lebens - Höre uns.

Barmherziger Gott                                                                      wir bitten um den Geist der Liebe:
für die Menschen, die Kranke pflegen,
die verzichten, damit andere leben,
die Einfluss haben und deren Meinung zählt.
Du Gott des Lebens - Höre uns.

Barmherziger Gott                                                                wir bitten um den Geist der Liebe:
für alle die urteilen und richten,
die um Vergebung bitten,
für unsere jüdischen Geschwister am Großen Versöhnungstag.
Du, Gott des Lebens - Höre uns.

Barmherziger Gott                                                                wir bitten um den Geist der Besonnenheit
für alle, die Verantwortung übernommen haben,
die in Verhandlungen über das Geschick von Ländern und Völkern entscheiden,
für alle, die entscheiden, wie mit den Flüchtlingen in den Elendslagern an Europas Außengrenzen umgegangen werden soll                                                                    Du, Gott des Lebens - Höre uns.

Barmherziger Gott                                                                wir bitten um den Geist der Besonnenheit
in den Kirchen und in den Gemeinden,
an unserem Ort und in aller Welt,                                                  dass sie eintreten für Frieden und Gerechtigkeit,            ihre Stimme erhebt, für die, die sonst keine Fürsprecher haben.
Du. Gott des Lebens - Höre uns.

Gott der Liebe und des Friedens,
höre unsere Bitten.
Sei mit uns und allen, die zu uns gehören.
Lass deinen Geist in unserer Mitte sein,
damit der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit die Furcht vertreibt.
Dies bitten wir im Vertrauen auf Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn.
Amen

 

Vater unser

Segen

Nachspiel