14. Sonntag nach Trinitatis (Lukas 19, 1-10)

14. Sonntag nach Trinitatis (Lukas 19, 1-10)

Musik

Votum

P       Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

G      Amen.

P       Der Herr sei mit Euch

G      und mit deinem Geist

 

Begrüßung

 

Liebe Gemeinde,

 

ich begrüße sie zum Gottesdienst.

 

Lobe den Herrn, meine Seele,    

und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Psalm 103,2

 

Lied KAA 0163, 1-2 Ein neuer Tag beginnt

 

Confiteor

 

Gottesdienst heißt:

Ganz nah bei Gott sein,

erkennen, wer er ist und wer wir sind,

sich von Gott die leeren Hände füllen lassen.

 

Darum wollen wir jetzt still werden und loslassen,

was wir festhalten und was uns festhält.

Lasst uns das in der Stille bedenken

 

-      Stille –

 

Dem barmherzigen Gott bringen wir unsere Wünsche, unsere Sorgen und unsere Schuld und bitten:                   Gott, sei mir Sünder gnädig.

Der allmächtige Gott erbarme sich unser,

er vergebe uns unsere Sünde

und führe uns zum ewigen Leben.

 

Kyrie EG 178.9

 

Gnadenzuspruch

 

Der allmächtige Gott hat sich unser erbarmt.

Durch Jesus Christus füllt er uns die Hände.

Er stärkt uns, er gibt uns neue Kraft

Und hilft unserer Schwachheit auf.

Wer darauf traut, der wird das Leben finden.

Das verleihe Gott uns allen.

Gloria

 

L:         Ehre sei Gott in der Höhe

G:        und Friede auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

 

Glorialied KAA 056 Gottes Wort ist wie ein Licht 

                                                                                         Gebet

 

Barmherziger Gott,

noch bevor wir dich suchen,
bist du schon da.
Noch bevor wir dich rufen,
hast du uns schon beim Namen genannt.
Noch bevor wir zu dir kommen,
sind wir schon in deinem Licht.
Schenke uns
offene Augen, um deine Herrlichkeit zu sehen,
offene Ohren, um dein Wort zu hören,
ein offenes Herz, um dir zu vertrauen.
Dir sei Ehre in Ewigkeit. Amen                                                                

 

Lesung

 

Glaubensbekenntnis

 

Lied KAA 059, 1-2 Die Gott lieben werden sein wie die Sonne   

Predigt

 

Jesus  ging nach Jericho hinein und zog hindurch.

 

Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus,

der war ein Oberer der Zöllner und war reich.

 

Und er begehrte, Jesus zu sehen,

wer er wäre,

und konnte es nicht wegen der Menge;

denn er war klein von Gestalt.

 

Und er lief voraus

und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum,

um ihn zu sehen;

denn dort sollte er durchkommen.

 

Und als Jesus an die Stelle kam,

sah er auf und sprach zu ihm:

Zachäus, steig eilend herunter;

denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.

 

 

Und er stieg eilend herunter

und nahm ihn auf mit Freuden.

 

Da sie das sahen,

murrten sie alle und sprachen:

Bei einem Sünder ist er eingekehrt.

 

Zachäus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr,

die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen,

und wenn ich jemanden betrogen habe,

so gebe ich es vierfach zurück.

 

Jesus aber sprach zu ihm:

Heute ist diesem Hause Heil widerfahren,

denn auch er ist ein Sohn Abrahams.

Denn der Menschensohn ist gekommen,                                       zu suchen und selig zu machen,                                                         was verloren ist.

Es war einmal ein Mädchen und das war anders.

 

So beginnen Geschichten

und erzählen im ersten Satz gleich eine Menge.

 

Ein Satz reicht

und ich habe ganze Bilder vor Augen.

Eine Idee,

warum das Mädchen anders ist.

 

Bestimmt dick.

Oder unsportlich.

Brillenträgerin.

Bücherwurm.

Mit Klamotten, die keinen Markennamen tragen.

Eine, die Pferde blau malt

oder Eishockey spielt.

 

Eine, die mit 5 beschlossen hat, Veganerin zu werden.

Eine mit einem seltsamen Gang.

Eine, die nur gebrochen Deutsch spricht.

Ein Mädchen ohne Freunde.

Oder eine, die Chantal oder Jacqueline heißt.

 

Es war einmal ein Mädchen und das war anders.

 

Welche Bilder sind da in Ihrem Kopf entstanden?

 

Habt Ihr vielleicht auch ein Mädchen gekannt,

das anders war?

Oder wart ihr am Ende gar selbst das Mädchen, der Junge, der anders ist?

 

Jedenfalls in den Augen der anderen,

die sich „total normal“ fanden.

„Das war anders“

– bei diesen Worten gehen in unserem Kopf Schubladen auf.

Anderssein – das klingt nach „schlechter sein“.

 

Und es braucht nur noch ein weiteres Stichwort

und schwupps,

steckt eine oder einer in der Schublade drin.

 

Vielleicht ist das Stichwort „dick“.

Und sofort produziert mein Kopf:

isst zu viel,

zu viele Süßigkeiten,

zu viel Fastfood,

mag keinen Sport,

kriegt nie genug

– also selbst schuld.

Soll sich doch mal besser unter Kontrolle kriegen.

 

Oder du hörst einen Namen und sofort gehen Schubladen zu.

„Kevin, Dennis und Jacqueline“

– das waren in meiner Vikarszeit die Beispielnamen (und -typen) für die schwierigen Kinder im Konfiunterricht oder in der Schule

 

Und jeder von uns kannte mindestens einen oder eine, die gut in diese Schublade passen konnte.

Oder wie es ein Lehrer mal formuliert hat

„Kevin ist eine Diagnose!“

 

Ganz schön gemein,

welche Bilder mein Kopf bei so wenigen Stichworten wie anders, dick oder Kevin produziert.

 

Aber ganz ehrlich.

Der Kopf macht das von ganz alleine

und auch noch ziemlich schnell.

 

Erst im zweiten Schritt kann ich mich schütteln

und mir bewusst machen,

dass ich vorschnell eine Schublade auf und wieder zu gemacht habe.

 

Wir alle machen das.

Glaube ich zumindest.

Wir hören oder lesen nur ein paar Stichworte

und unser Kopf bildet sich sofort ein Urteil über einen Menschen: 

 

Da war ein Mann mit Namen Zachäus,

der war ein Oberer der Zöllner und war reich.,

so schreibt Lukas

und steckt Zachäus gleich in ein ganz schön unschöne Schublade.

Zöllner und reich

– der war bestimmt kein Sympathieträger,

der hatte keine Freunde,

war verhasst bei den anderen

und wahrscheinlich ganz schön gehässig.

 

Vielleicht sogar ein Betrüger,

der sich von dem eingenommenen Geld selbst in die Taschen gesteckt hat.

 

Das Schlimme ist:

Im Fall von Zachäus stimmt das jetzt sogar.

Denn am Ende,

als er bereut,

gibt er offen zu,

andere betrogen zu haben.

Und welche Ironie:

sein Name bedeutet auch noch „der Gerechte“ im Hebräischen.

 

Mein Kopf steckt Menschen in Schubladen

und hat damit immer wieder auch mal Recht.

 

Es war einmal ein Mädchen und das war anders.

 

Es spürte die Blicke der anderen.

Und sie sah es:

den verzogenen Mund,

das Hinterherstarren

und manchmal auch das Kopfschütteln der Vorübergehenden.

Hörte sie tuscheln.

 

Das lässt niemanden kalt,

außer man hat eine Schutzmauer aufgebaut,

um überhaupt keine Gefühle mehr an sich ran zu lassen.

 

Mein Kopf steckt Menschen in Schubladen

und tut ihnen damit ganz schön weh.

 

Es war einmal ein Mädchen und das war anders.

 

Wenn sie vor dem Spiegel steht,

sieht sie es auch,

was sie in den Gesichtern der anderen gesehen hat. Was sie da sieht macht sie traurig und wütend.

Nichts Gutes kann sie an sich finden.

Sie möchte in einer anderen Haut stecken,

nicht sie selbst sein.

 

Mein Kopf steckt mich manchmal selbst in eine Schublade

und tut mir damit ganz schön weh.

 

Zachäus schaut nicht auf die anderen Leute in der Menge.

Vielleicht hat er gelernt die Blicke der anderen zu ignorieren,

ihnen aus dem Weg zu gehen.

Die Bibel erzählt es uns nicht.

 

Sie erzählt nur,

dass er sich nicht mit den vielen anderen an den Straßenrand stellt,

sich nicht mit einem Nachbarn dort unterhält

und fröhliche Gespräche führt,

bis Jesus vorbeikommt.

 

Nein, Zachäus steigt stattdessen auf einen Baum, weit weg von den anderen.

Weil er klein war und sonst nichts sehen konnte,

lässt die Bibel vermuten.

 

Aber auch aus den anderen Gründen wird der Abstand zu anderen ihm wahrscheinlich recht gewesen sein. Wer lässt sich schon gerne finster anblicken

– und in Schubladen stecken.

 

Es war einmal ein Mädchen und das war anders.

 

Wenn sie in die Stadt geht,

geht sie anderen aus dem Weg.

Sie sucht sich ihren eigenen Platz in der Bücherei,

wo sie sich beim Lesen in anderen Welten flüchtet.

In ihrem Zimmer mit den Farbstiften und dem Block.

Im Internet, wo es Menschen gibt, die wie sie sind.

Und bei den wenigen Menschen,

für die sie mehr ist als „die andere“.

 

Versteckt zwischen den Ästen bin ich sicher,

hat Zachäus sich vielleicht gedacht.

Ich kann gut sehen,

aber keiner interessiert sich für mich.

 

Da war ein Mann mit Namen Zachäus,

der war ein Oberer der Zöllner und war reich 

und jetzt sitzt er auf einem Baum

und wartet auf Jesus.

 

Was erhofft er sich wohl?

Will er einfach dabei sein,

weil alle anderen auch da sind

und morgen sowieso die ganze Stadt darüber redet?

 

Oder ist er neugierig,

wie so viele andere auch,

was das Besondere an Jesus ist?

 

Zachäus sitzt da

und irgendwas muss er doch gedacht haben.

Vielleicht nicht ausgerechnet dort in diesem Moment auf dem Baum,

aber irgendwann muss er sich doch sowas gefragt haben, wie:

 

War`s das jetzt?

Ein Leben lang Zöllner,

Geldeintreiber

und damit sozial geächtet?

Wollte ich das?

Will ich das weiterhin?

 

Bin ich nicht mehr, als nur ein reicher Zöllner?

Ein Mensch,

der eigentlich auch nur will,

was andere wollen:

Anerkennung,

ein freundliches Wort,

vielleicht sogar Freundschaft?

 

Da war ein Mann mit Namen Zachäus,

der war ein Oberer der Zöllner und war reich.

 

Manchmal reichen wenige Worte,

um einen Menschen in eine Schublade zu stecken.

 

Und wenn Chantal Schmidts oder Erhan Gökhans Bewerbungsmappe auf dem Tisch des Personalchefs liegen, kriegen sie keine Chance.

Dabei hat Chantal Schmidt vielleicht super Noten im Abi gehabt und will Medizin studieren.

Und aus Kevin ist ein guter Lehrer geworden,

ein Ingenieur

oder der Beste seines Jahrgangs als KFZ-Mechatroniker.

 

Aber in der Schublade im Kopf ist er, ist sie trotzdem drin.

 

Einmal von anderen da hineingesteckt,

ist es leicht sich selbst darin einzusperren.

 

Sie sagen, ich bin reich. Und es stimmt ja auch.

Sie sagen, ich bin dick. Und ich seh es ja selbst.

Sie sagen: aus dir wird nichts.

Und ich bleibe wieder in meinen Aufgaben stecken, raff es einfach nicht.

Sie werden wohl recht haben.

 

Mein Kopf steckt mich manchmal selbst in eine Schublade

und übersieht dabei alles andere.

 

Denn ist die Schublade einmal voll,

dann passt alles andere nicht mehr hinein:

dass sie einen unglaublich guten Job macht zum Beispiel,

Dass sie ein herzensguter Mensch ist,

dass sie Träume hat vom Leben,

die sie sich selbst verboten hat,

weil sie sich selbst immer so runter macht.

 

Sie hat gar nicht mitbekommen,

wie dankbar die Frau war,

der sie gerade noch die Einkaufstasche vom Pflaster aufgehoben hat,

denn sie hat sich nicht mehr getraut ihr ins Gesicht zu schauen.

 

Sie hat gar nicht richtig hingehört,

als der Klassenkamerad heute Morgen zu einem anderen gesagt hat,

dass ohne ihre Idee das Projekt gar nicht ins Laufen gekommen wäre.

 

Sie tanzt nur heimlich, wenn keiner zuguckt.

Sie steckt fest in einer Schublade,

die andere für sie gezimmert haben

und in der sie sich – nicht gerne zwar – aber doch eingerichtet hat.

 

Unendliche Möglichkeiten liegen in ihrem Leben vor ihr. Aber sie verbietet sich,

sie zu sehen.

 

Zachäus hat Glück.

Er muss sich nicht selbst befreien.

 

Jesus reißt ihn aus der Schublade heraus.

Zachäus, der nur nach oben gestiegen ist,

weil er selbst zusehen möchte,

wird plötzlich und unerwartet selbst gesehen:

 

Zachäus, steig eilend herunter;

denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter

und nahm ihn auf mit Freuden.

 

Wer seine Geschichte weiterliest,

liest klar und deutlich,

dass die anderen Menschen ihn immer noch in die Schublade stecken.

Einen Sünder schmähen sie ihn

Nicht wer, dass Jesus ausgerechnet bei ihm einkehrt

 

Zachäus aber lässt sich nicht länger darauf reduzieren. Er hat etwas erkannt

und sogar erlebt,

dass jeder und jede von uns immer wieder vergisst

und manche Menschen leider nie richtig glauben können:

 

Gott sieht dich über alle Schubladen hinweg,

so wie du wirklich bist.

Und er sieht, was in dir steckt.

Deine Möglichkeiten.

 

Die Lebenswege,

die Mut brauchen,

die aber besser sind für dich.

 

Gott traut dir zu,

dass du von Bäumen herab und aus Schubladen heraussteigst.

 

Dass du ganz neu weitermachst,

wenn du dich traust.

Er ist bei dir,

wenn Du wie Zachäus aus deiner Schublade Kleinholz machst,

weil Du sehr wohl mehr bist als sie sich vorstellen können.

 

Wenn Du es allen zeigst.

Wie du tanzen kannst.

Wie du deine Welt rockst.

Wie du nach fünf Jahren in Deutschland ein Traumabi hinlegst.

Oder deine Bilder ausstellst.

Wie du Freunde findest,

die genau so irgendwie anders sind wie du.

Komm, steig eilend herunter,

denn ich will heute in deinem Haus einkehren. Amen.

 

 

Predigtlied KAA 072, 1-2 Näher mein Gott zu dir

 

Abkündigungen

 

Predigtlied KAA 074, 1+3 Da wohnt ein Sehnen

 

Fürbitten

 

Jesus Christus, Freund und Bruder

du kannst Leben verändern durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Zu dir rufen wir.

Wir bitten dich für alle Menschen,

die voller Zweifel und Vorbehalte stecken.

Rühre sie an durch deine Liebe

und wecke in ihnen das Vertrauen in deine Güte.

 

Wir bitten dich für alle Menschen,

die Schweres zu tragen haben

und in Angst und Trauer leben.

Gib ihnen Kraft und deinen Trost,

damit sie an ihrer Last nicht zerbrechen.

 

Wir denken an unser verstorbenes Gemeindeglied Frau Sieglinde Mattsttedt

Führe sie zum Ewigen Leben,

lass sie schauen, was sie auf Erden geglaubt hat

und lass ihr dein ewiges Licht leuchten.

 

Steh den Angehörigen bei,

dem Bruder,

den Nichten und Neffen.

Segne sie auf dem Weg der Trauer mit Trost und Kraft für jeden Tag.  

 

Wir bitten dich für alle Menschen,

die um ihres Glaubens willen verfolgt werden.

Gib, dass sie nicht müde werden und

an der Hoffnung für die Welt festhalten.

 

Wir bitten dich

Erbarme dich über die Menschen im Flüchtlingslager Moria,

die nach dem Brand dort nun ohne Obdach sind.

 

Was schon vorher ein erbärmliches Unterbringen und Aufbewahren von geflohenen Menschen war,

ist jetzt zu einem absoluten Notstandsgebiet geworden, das Menschen jeglicher Würde beraubt...

Menschen ohne Dach über dem Kopf,

Menschen ohne Stimme, die kein Gehör finden,

Mütter ohne Hoffnung,

Kinder ohne Zukunft...

 

Europäische Länder, die sich aus Angst vor einer "Kettenreaktion" der Mitmenschlichkeit verweigern....

Regierungen, die wegsehen,

die ignorieren,

die nur ihr eigenes Land im Blick haben..

 

Und wir, die wir auch keine Lösung für das Leid der Welt wissen,

die wir aber den Auftrag von dir haben, uns dem Ruf der Schwachen und Leidenden nicht zu versagen...

 

Erbarm dich über uns alle, Herr...

 

Wer zusieht und die Hand nicht reicht - wie könnte sie, wie könnte er mit dieser Schuld weiterleben?

Wir können nicht alles Leid der Welt lindern,

aber, Herr, alles, was wir mehr tun als nichts, ist schon etwas - und für den Menschen, dem wir helfen, ein ganzes Leben.

 

Hilf uns, Herr, das Richtige zu tun.

Hilf mir, Herr,

meine Verantwortung zu sehen,

meinen Platz zu finden,

meine Stimme dort zu erheben, wo du sie mir schenkst,

für deine Liebe einzutreten, wo sie mit Füßen getreten wird.

 

Wir beten für die Menschen im Iran,

die sich nach Demokratie und Freiheit sehnen.

Wir klagen dir den Tod von Navid Afkari,

der gegen das Regime demonstriert hat

und gefoltert und hingerichtet wurde.

Wir bitten dich:

Mach ein Ende mit diesem menschenverachtenden Regime,

das sich mit Machtmissbrauch und Folter an der Macht hält.

Öffne die Tore, damit Freiheit und Demokratie ihren Weg in den Iran finden 

 

Wir bitten dich für die Menschen in Belarus,

die seit Wochen mit friedlichen Protesten auf die Straße gehen.

Mit brutaler Gewalt werden sie angegriffen,

eingesperrt und sollen mundtot gemacht werden.

 

Gemeinsam bitten wir:

Hilf ihnen in ihrem Leid und Schmerz mit deiner Gegenwart.

Uns gib Herz und Verstand als deine Stimme für Gerechtigkeit und Frieden laut zu werden.

 

Herr Jesus Christus,

du kannst Leben verändern durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Als Kinder Gottes bitten wir:

Vater Unser

Segen

Musik